Zur Person Alois Brandstetter ist 1938 in Pichl, Oberösterreich, geboren. Er studierte in Wien Germanistik und Geschichte und promovierte dort 1962. Von 1963 bis 1970 war er Assistent an der Universität des Saarlandes. 1970 habilitierte er sich mit der Schrift ›Prosaauflösung. Studien zur Rezeption der höfischen Epik im frühneuhochdeutschen Prosaroman‹. 1971 war er Wissenschaftlicher Rat, 1972 bis 1974 Professor für Altgermanistik in Saarbrücken. Er ist seit 1974 Professor für Deutsche Philologie an der Universität Klagenfurt. Seit 1969 veröffentlicht er Kurzprosa und Romane, auch ein Theaterstück. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2005 den Adalbert-Stifter-Preis des Landes Oberösterreich.
Die Sendung Alois Brandsetter liest Kurzprosa. Aufnahme 24. 7. 1968, Funkhaus Halberg, RT 1 Aufnahmeleitung Gerd Güth Erstsendung 3. 10. 1968, 20.00-20.50 Uhr, SR 2, Reihe ›Donnerstagsstudio Literatur‹
|
Inhalt 00:00 ›Exkurs über einige der Hauptschwierigkeiten, die den Menschen vom flachen Lande in der Stadt erwarten und wie man sie bemeistern kann‹ 03:27 ›Ikarus‹ 07:09 ›Anleitung zur Überwindung innerer Hemmnisse beim Überqueren von Plätzen‹ 10:07 ›Anekdote von der großen Hoffnung‹ 11:59 ›Valium‹ 13:55 ›Über das Brauchtum in unseren Alpentälern, sein bedauerliches Verschwinden und dessen mutmaßliche Gründe‹ 19:07 ›Lambach‹ 23:26 ›Anrede‹ 24:57 ›Wolfgang Amadeus Mozart an seine Schwester, das Nannerl‹ 29:13 ›Die Begegnung‹ 34:59 ›Im Freibad‹
Im Druck Die gelesenen Texte sind gedruckt in Alois Brandstetters Büchern ›Über Untermieter‹, Pforzheim: Harlekin Presse 1971, ›Überwindung der Blitzangst‹, Salzburg: Residenz Verlag 1972, und ›Ausfälle. Natur- und Kunstgeschichten‹, Salzburg: Residenz Verlag 1973.
|